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Von meiner Angst, mich zu zeigen

✵✵✵ von meiner angst, mich zu zeigen ✵✵✵

Norma Bendt, Sternenseele, Die Energiewandlerin,  Angst vor Sichtbarkeit, Urängste auflösen, Blog Spiritualität, Engelenergie

Kennst Du das? Du spürst Deine Wahrheit, tief in Dir und kannst sie gut in Deinen Gedanken äußern. Und sobald Du damit rausgehen willst in die Welt, stoppt Dich etwas. Jemand.

 

Das Gefühl der Angst, der Kleinheit kriecht langsam empor in Dir und lässt Dich immer mehr erstarren. Und anstatt Deinen Worten den Fluss nach draußen zu ebnen, hältst Du sie zurück. Hältst Dich zurück.

 

Denkst: ach, das ist doch alles Quatsch. Das will doch niemand hören. Das sind nur Hirngespinste und keinesfalls kann das wahr sein.

Du denkst: was sollen meine Eltern sagen, wenn ich mich damit zeige? Was denken meine Freunde und Kollegen von mir? Vielleicht bin ich einfach nur gerade durcheinander und morgen bin ich froh, meine Gedanken nicht laut geäußert zu haben.

 

So ging es mir - vor einigen Monaten. Ich hatte begonnen, mich auf die Reise in mein Innerstes zu begeben. Nach vielen Ideen und Projekten, die ich verfolgt und teils aufgebaut hatte. Und dennoch spürte ich: das ist es noch nicht. 

 

Das ist noch nicht wirklich das, was ich zu geben habe. Nicht wirklich das, warum ich auf der Erde bin.

Und so tauchte ich tief und immer tiefer hinab in meinen innersten Kern. Ich begab mich auf die Suche nach mir. Auf die Suche nach meiner Hauptenergie und nach meiner Wahrheit.

 

Und da sprudelten erst einmal einzelne Wörter an die Oberfläche: "Strahle" "Leuchte" "Sei ein Leitstern" "Hilf ihnen, sich nicht zu verlieren." "Diene" "Diene der Erde"

 

Das waren die ersten Antworten auf meine Frage: "Warum bin ich hier?"

 

Und noch tiefer breitete sich ein Gefühl in mir aus, das immer mehr aus meinem Kern nach außen drängte: meine Hauptenergie war eine engelhafte. Ein unglaubliches Strahlen. Und ich selbst sah mich immer wieder als Lichtfigur, mit riesigen Engelsflügeln - mächtig, strahlend und unendlich frei. Keine Begrenzungen. Jenseits von Zeit und Raum. Und doch ganz bei mir.

 

Das also ist meine innerste Essenz. Mein wahrer Kern.

 

Und Du kannst Dir vielleicht vorstellen, wie es mir zuerst damit erging...

 

Anfangs dachte ich: na klar Norma! Du ein Engel! Sonst noch was?!

 

Doch das Bild und vor allem das zutiefst erfüllende und friedliche Gefühl meiner Essenz blieben. Jedes Mal, wenn ich wieder abtauchte, war es für mich wie ein Nach-Hause-Kommen. Manchmal weinte ich dabei, weil ich so tief berührt war, endlich anzukommen in mir. Endlich, endlich mein Zuhause gefunden zu haben. Nach fast 40 Jahren auf der Erde.

 

Hier hatte ich mein fehlendes Puzzleteil gefunden. Das, was mich ganz und heil sein ließ. Das, was MEINE Wahrheit war und ist: Ja, ich trage eine Engelfrequenz in mir. Schon immer und ich hatte es seit meiner Geburt vergessen und verdrängt.

 

Meine Tauchgänge waren immer wieder so wunderschön und nährend. Ich hätte den ganzen Tag in meinem innersten Raum bleiben können.

 

Und nach und nach kamen die Gedanken auf: was tue ich nun mit dieser Erkenntnis? Wenn das wirklich mein Kern ist, dann ist es auch das, wozu ich hier bin. Und genau danach hatte ich doch gesucht. Nun war sie da: meine Wahrheit. Und jetzt?

 

Bei der Vorstellung, mich damit zu zeigen, zog sich alles in mir zusammen. Jede Faser meines Körpers, meine Gedanken, einfach alles ging in den Widerstand.

 

"Das kannst Du nicht bringen Norma!" "Das ist einfach zu schräg." "Die Leute denken, jetzt bist Du völlig durchgeknallt." "Wie sage ich es meiner Familie, meinen langjährigen Freunden?" ...

 

Das, was passierte, war, dass sich eine Urangst in mir ausbreitete. 

Die Angst, verstoßen zu werden und nicht mehr zum Rudel zu gehören, sitzt tief in uns Menschen. Vogelfrei zu sein, ohne Deckung, ohne Schutz. Frei von Rechten. Für unsere Wahrheit verfolgt, bestraft oder getötet zu werden.

 

Wir tragen so viele Erfahrungen in unserem Unter-Bewusstsein, so viel Schmerz und Leid, so viel Angst und Scham vieler, vieler Generationen vor uns. Und aus dem kollektiven Gedächtnis kommt auch noch ein Schwung dazu.

 

Als ich eines Morgens spazieren ging, war ich bereit, diese Angst auftauchen zu lassen. Sie durfte an die Oberfläche und sich zeigen. Und ich war bereit, sie zu fühlen.

 

Was da geschah, war so heilsam und magisch. Ich sprach in Gedanken mit meiner Angst und fragte sie: "Was möchtest Du mir sagen?"

Und ich wartete. Bis die Antwort auftauchte: "Ich will nicht, dass Du stirbst. Ich will Dein Leben schützen."

Ich habe Gänsehaut, wenn ich an diesen Moment denke. Denn plötzlich wandelte sich dieses Ungetüm Angst in einen Freund. In ein Gefühl, das FÜR mich war und nicht gegen mich. 

 

Meine Angst wollte nicht, dass ich mich um Kopf und Kragen redete. Sie wollte mich auf meinem alten Platz halten, ja auch klein halten, weil sie mich schützen wollte.

 

Es kam noch ein inneres Bild zu mir: das eines Scheiterhaufens. Das war krass.

 

Ich glaube daran, dass wir nicht nur einmal auf der Erde leben. Ich glaube, dass unsere Seelen immer wieder kehren, um Erfahrungen zu sammeln.

 

Und so sah ich mich brennen. Und alles in mir fühlte, dass das wahr war. Keine Hirngespinste, sondern wahre Zellerinnerung.

 

Ich nahm meine Angst an die Hand und sprach in Gedanken weiter mit ihr. Sagte ihr, es gibt heute keine Lebensgefahr mehr für mich. Ich bin sicher, auch wenn ich mich zeige, wie ich wirklich bin. Mit allem, was mich ausmacht. Mit allem, was ich weiß und kann.

 

Und ich nahm die Angst in mein Herz, umarmte sie mit all meiner Liebe und Dankbarkeit. Dankbar dafür, dass sie mich so lange beschützt hat. Dankbar dafür, dass sie immer auf meiner Seite gewesen war. Was für ein Geschenk.

Und langsam verwandelte sich die Angst in mir. Sie gab ihre Energie frei und ich spürte, dass ich diese nun für mich und meinen Weg zur Verfügung hatte.

 

Und so begann ich langsam, aber stetig, mich mit der Vorstellung anzufreunden, dass ich tatsächlich eine sehr hohe Schwingung in mir trage. Dass ich mich in beiden Welten zu Hause fühle und dass mein Auftrag ist: meine beiden Seelen zu vereinen und der Erde zu dienen.

 

Mit all meiner Kraft, mit all meinem Leuchten. Ich bin hier, um die Erdschwingung zu erhöhen und die Erde in die Neue Zeit zu begleiten.

 

Und dafür gehe ich. Tag für Tag. Dafür stehe ich auf und bin demütig, erfüllt und zutiefst dankbar.

 

Das bin ich. Mit allem, was bisher in mir schlummerte und was ich wachküssen durfte.

 

Und meine Angst ist meine Freundin. Ich trage sie in meinem Herzen und danke ihr für ihren Schutz und ihre Sorge um mich. Sie muss das nun nicht mehr tun. Sie darf sich zurücklehnen und hat ihren Dienst getan. Und indem ich sie umarmt habe, durfte so viel Leid und so viel Schmerz über Generationen heilen.

 

Es ist ein Geschenk! Ich gehe seither leichter und freier MEINEN Weg und zeige mich immer mehr. Und mit jedem Mal wird es noch leichter, noch freudvoller, noch schöner und erfüllender.

Verstoßen wurde ich nie.

 

Ich habe - ganz im Gegenteil - so wunderbare und berührende Rückmeldungen bekommen, dass ich heute denke: wieso hast Du nicht schon früher getraut?

 

Na, Du weißt: alles hat seine Zeit.

 

Wie geht es Dir mit der Angst, sichtbar zu werden? 

 

Ich freue mich auf Deine Kommentare!

 

Danke für DICH!

 

Von Herz zu Herz,

 

Norma

 

 

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